Hatheburg VON MERSEBURG
Characteristics
Type | Value | Date | Place | Sources |
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name | Hatheburg VON MERSEBURG |
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religion | RK. |
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Events
Type | Date | Place | Sources |
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death | after 909 | ||
baptism | 876 | unbekannt
Find persons in this place |
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burial | after 909 | ||
birth | 876 | Merseburg
Find persons in this place |
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marriage | 906 |
??spouses-and-children_en_US??
Marriage | ??spouse_en_US?? | Children |
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906
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Heinrich I. VON SACHSEN |
Notes for this person
Sie war die erste Frau des späteren ostfränkischen Königs Heinrich I. und nach der Scheidung von ihm Äbtissin eines Klosters. Sie war die Tochter des im Hassegau und im Gau Friesenfeld reich begüterten Erwin von Merseburg und eine ältere Schwester Hildegards, der Gemahlin von Thietmar, Erzieher und Ratgeber Heinrichs I. Sie hatte noch eine Schwester unbekannten Namens.Hatheburg wurde um 890 ein erstes Mal mit einem in den Quellen nicht benannten Mann verheiratet, verwitwete allerdings schnell und trug deswegen danach den Nonnenschleier. Als Erbin der Hälfte des für damalige Verhältnisse recht großen Besitzes ihres Vaters wurde sie für die Expansionspolitik der Liudolfinger interessant, die ihren Einflussbereich möglichst weit nach Osten auszudehnen suchten. Der Liudolfinger und spätere König Heinrich warb bei der Rückkehr von einem erfolglosen Feldzug gegen die Daleminzier (spätestens im Frühjahr 906) um die Witwe, welche diese Gelegenheit nutzte, sich vom Schleier wieder zu trennen. Durch die Heirat kam Heinrich in den Besitz der wichtigen, ganz im Osten des damaligen fränkischen Reiches gelegenen ehemaligen Erwinschen Güter. Die Reaktion der Kirche ließ nicht lange auf sich warten. Bischof Sigismund von Halberstadt bezeichnete die Ehe als rechtswidrig vollzogen. Die Kirche sei weder darum gebeten worden, die Nonnengelübde Hatheburgs zu lösen, noch den Dispens davon zu erteilen. Aus diesem Grunde untersagte der Bischof Heinrich und Hatheburg die eheliche Gemeinschaft und drohte bei deren Fortführung mit dem Kirchenbann. Hintergrund war, auf diese Art und Weise doch noch an die reichen Gütern der ehemaligen Nonne zu gelangen. Am 5. Oktober 908 wurde in Trebur das Kompensationsgeschäft über die Güter der Hatheburg zwischen Heinrichs Vater Otto dem Erlauchten und dem für Merseburg zuständigen Erzbischof Hatto I. beurkundet. Herzog Otto verzichtete hierbei darauf, seine Funktion als Laienabt des wichtigen Klosters Hersfeld weiter zu vererben. Die Kirche bestritt dafür im Gegenzug nicht mehr die Legitimität der Ehe von Heinrich und Hatheburg, was einen Verzicht auf die Güter des senior Erwin bedeutete. Vermutlich wurde aber auch die stillschweigende Trennung von Heinrich und Hatheburg beschlossen, denn schon 909 musste sie erneut den Schleier nehmen diesmal als Äbtissin. Dennoch verblieben ihre Güter bei den Liudolfingern. Heinrich verheiratete sich mit der damals etwa 14-jährigen Immedingerin Mathilde, einer Tochter des Grafen Dietrich, der von Widukind abstammen soll. Mathilde wurde im Kloster Herford erzogen. Ihre gleichnamige Großmutter war dort Äbtissin, welche auch die Erlaubnis zu dieser Ehe gab. Somit erhielten die Liudolfinger diesmal den nötigen Dispens für ihre expansiven Heiratspläne, welche sich nun dem Westen des Herzogtums Sachsens zuwandten. Das Überschreiten des Raumes Merseburg in Richtung Osten war nur noch mit Waffengewalt möglich was dann auch ab 928/929 mit der Eroberung sorbischen Landes durch Heinrich I. sukzessive erfolgte.Sie verschwand in einem Kloster und aus den historischen Quellen. In den offiziellen Annalen wurde sie ohnehin nie erwähnt. Sie starb irgendwo an einem 21. Juni irgendwann nach 909.
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Id | 66353 |
Upload date | 2024-05-23 16:44:24.0 |
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