Henrich PFEIL

Henrich PFEIL

Eigenschaften

Art Wert Datum Ort Quellenangaben
Name Henrich PFEIL
Beruf Schäfer (1690, 1707)

Ereignisse

Art Datum Ort Quellenangaben
Geburt etwa 1671 ? Beddelhausen, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen, Deutschland nach diesem Ort suchen
Bestattung 30. März 1734 Schwarzenau, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen, Deutschland nach diesem Ort suchen
Wohnen 1707 Arfeld, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen, Deutschland nach diesem Ort suchen
Wohnen 1709 bis 1734 Schwarzenau, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen, Deutschland nach diesem Ort suchen
Heirat 18. November 1706 Arfeld, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen, Deutschland nach diesem Ort suchen

Ehepartner und Kinder

Heirat Ehepartner Kinder
18. November 1706
Arfeld, Bad Berleburg, Kreis Siegen-Wittgenstein, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Elisabeth PAUST

Notizen zu dieser Person

Familienname: Pfeil
Weitere Namen: Johann Henrich
Vorname (kurz): JHenr
Name (kurz): Henr Pfeil
Freier Text: P Arf 1690 JMüller (Schäfer, Arf), 98 LSalzmann (led), 1701 JBenfer (MB), 05 JGreber (MB), 13 KAlthaus
Quellen: Canonbrief vom 14.08.1706 für Johs Greben und seinen Schwager JHenr Pfeil
[Kopie bei meinen Akten WA-C; Fundstelle des Originals unbekannt.]
Canonbrief für Johannes Krebe und Johann Henrich Pfeil - 1706
nach einer Fotokopie
Originaltext
Lateinische Wörter in anderer Schrift
Wir, Henrich Albrecht, Graff zu Sayn, Wittgen- und Hohenstein, Herr
zu Homburg, Vallendar, Neumagen, Lohra und Clettenberg, uhrkunden
und bekennen hiermit für uns und unsere successoren
das wir auf unterthänigstes Nachsuchen Johannes Greben
und desen Schwager Johann Henrich Pheyll von Beddelhausen
eine Wohnung im Tiefenbach an der Klebe bey Schwarzenau anzu-
richten und auf seine Kosten aufzubauen gnädigst vergönnet
und ihnen nachfolgende Örter und Stadt zu ihrenn und
der ihrigen besten angewiesen und gegen einen jährlichen
canonem überlassen haben, als
1. Erstlich sollen sie freye Macht und Gewalt haben an der Kleben
auf dem Gleichen von dem Bruch an bis an die Herzog Eiche
hinnauff raumen und zu Äcker zu verfertiegen; was aber
unten hinnaus unter dem Bruch an Büschen und
Gewälte noch ist, sollen sie nicht umhauen, sondern
stehen lassen, damit derselbe Berg, die Klebe, nicht
gänzlich ruinieret werde, wie auch wollen wir ihnen die
daherum liegende , unbeweisliche unterste Höffer-
güter in demselben Grundt beygeben, die aber so bey Beddelhausen
schon ... haben ... unseren Gelegenheiten
denenselben gegen andere austauschen und ermelten
2. Pächtern ... thun, (2) sollen sie auch den sogenandten
Wiesengrundt, den Tiefenbach, unten von der Eder an,
wie auch das Wirtchen genandt, unter dem Rhein
an der Eder genießen, doch solcher gestalt, das sie sogleich
nach Genuß die gehörige Zins ... zu entrichten
3. haben, (3) sollen sie auch das Delchen bober denen
Willersbach raumen und zu einer Wiesen gebrauchen,
so ihnen von dem Schwarzenauer ?Kirch ...
werden soll, ebenmäßig wollen sie daselbst zehen Stück
Rindvieh nebst einem Öchsgen daselbsten haben
und waydfrey gewesen, damit sollen sie in der
Klebe und auf der Herzog Eiche auf dem
Jagtberg nebst dem ... ...
Dabey wir (4) versprechen, das wir hergedachte Geschwäger
von dato an bis Ende 1708 eine Freiheit von Pacht
geniesen, und dazwischen nur den darüben bemelten
Wiesenpacht zahlen sollen und wollen, nach dessen
Verfluß aber sind sie schuldig uns an jährlichem Pacht
jedes Jahr in specie eines für alles inclusive
Wiesenzins, Elff, sagen 11 Rthlr. jedes mahlen
auf Begehren gegen Quittung zu entrichten, da wihr
sie dann auf keinigerley Arth unter keinem prae-
text mehr beschweren noch einigen onus, das
auch Nahmen haben möge wie es immer
wolle, aufbürden, sondern auch ihre Äcker
zehendfrey passiren lassen wollen, zu destomehrer
Uhrkund haben wihr dieses eigenhändig unterschrieben
und mit unserem gräffl. Pettschafft underdrucken
lassen. Siglum. Wittgenstein den 14. Aug. 1706
Henrich Albrecht
G.z.S.W. und Hohenstein
Text in heutiger Sprache
Henrich Albrecht,
Graff zu Sayn, Wittgenstein und Hohenstein,
Herr zu Homburg, Vallendar, Neumagen, Lohra und Klettenberg
Auf Antrag von Johannes Greber und dessen Schwager Johann Henrich Pfeil aus Beddelhausen gestatten wir beiden, im Tiefenbach an der Klebe bei Schwarzenau auf eigene Kosten ein Wohnhaus zu errichten und gegen eine jährliche Gebühr (Canon) die folgenden Flächen zu folgenden Bedingungen zu bewirtschaften.
1. Das Gelände an und auf der Klebe, vom Bruch bis an die Herzogeiche, kann ohne Einschränkung gerodet und zu Ackerland genutzt werden. Unterhalb des Bruchs sollen Büsche und Bäume erhalten bleiben, damit der Berg, die Klebe, nicht ganz zerstört wird. Hinzu kommen solche Flächen, die von den Schwarzenauer Höferlingen in diesem Talgrund ohne Erlaubnis genutzt werden. Weitere Flächen, die jetzt von Beddelhausen aus bewirtschaftet werden, können ausgetauscht werden.
2. Auch der Wiesengrund des Tiefenbachs und das so genannte Wirtchen, unter dem Rain an der Eder, dürfen sie nutzen, aber gegen eine zusätzliche Pachtzahlung.
3. Auch die Mulde oberhalb des Willersbachs kann gerodet und in eine Wiese - in der Regel für 10 Stück Rindvieh und einen Ochsen - umgewandelt werden. [Rest unklar]
4. Ab heute bis Ende 1708 wird keine Pacht erhoben. Es ist nur die Pacht für die Wiese fällig. Ab 1709 sind - einschließlich der Wiesenpacht - 11 Reichsthaler Pacht jährlich zu zahlen. Daneben dürfen keinerlei Abgaben irgendwelcher Art erhoben werden; insbesondere sind die Äcker vom Zehnt befreit.
Wittgenstein, den 14. August 1706
[Siegel] Henrich Albrecht
Graf zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein
In English
Henrich Albrecht,
Count of Sayn, Wittgenstein and Hohenstein,
Ruler at Homburg, Vallendar, Neumagen, Lohra and Klettenberg
Johannes Greber and his brother-in-law Johann Henrich Pfeil from Beddelhausen have asked for the following permission. They were allowed to construct a house in the valley of Tiefenbach next mountain Klebe next the village of Schwarzenau. They have to pay a rent yearly and they are allowed to use the following grounds at the following conditions.
1. The grounds along and on the mountain Klebe from Bruch to Herzogeiche may be cleared and used for farming. Below Bruch bushes and trees have to be preserved in order to not disturb the mountain totally. Both men may also use such groundsaround, which were cultivated without concession by people from Schwarzenau. They may exchange such grounds, which were used by farmers from Beddelhausen.
2. Both men may cultivate the meadows along Tiefenbach creek, the Wirtchen, below the slope near Eder river, but they have to pay a special rent for it.
3. The hollow above Willersbach may be cleared for a meadow for ten female cattle and one ox. [Rest of original text is incomplete.]
4. From today until the end of the year 1708 both men have to pay no rent - exclusive the rent for the meadow (# 2). From 1709 they have to pay 11 Reichstaler yearly - inclusive the meadow (# 2). They don't have to pay any other taxes or contributions, especially not the tenth part of harvest.
Castle of Wittgenstein, on August 14th, 1706
[Seal] Henrich Albrecht
Count of Sayn-Wittgenstein-Hohenstein
Wird 1725 verdächtigt, mit Frau Elis und Kindern Johs, ?Franz, MElis und AMarg nach Ostpreußen zu entweichen; Farnsteiner, Auswanderer aus der Grafschaft Wittgenstein nach Ostpreußen, Altpreußische Geschlechterkunde, 1957, S. 50 ff. - nachWA 61, 63 II, III u.a.

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Titel Online-OFB "Wittgensteiner Land"
Beschreibung Backup von https://online-ofb.de/wittgenstein
Hochgeladen 2022-05-15 19:34:29.0
Einsender user's avatar Michael
E-Mail mj-genealogy@gmx.de
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